Cyrus Maxwell Boger wurde am 13.05.1861 in Pennsylvenia geboren. Er studierte Pharmazie, die er 1882 abschloss, anschließend studierte er Medizin in Philadelphia. Nach seiner Abschlußprüfung 1888 lies er sich in Parkersburg als Arzt nieder, um dort bis zu seinem Tod am 02.09.1935 zu praktizieren. 1904 wurde Boger Vorsitzender der „International Hahnemanian Association“ IHA. Eine Vielzahl von Vorträgen auf den Versammlungen und mehrere Artikel veröffentlichte er im „Homoeopathic Recorder“.
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Archiv für die Kategorie „AKADEMIE“
Dr. Reinald Aschenbrenner: Cyrus Maxwell Boger – Ein Überblick
Dr. Gerhard Kowald: Aspyxie und Fruchtschleimaspiration der neugebornenen Kälber
Unter Asphyxie oder Scheintod verstehen wir einen Erstickungszustand der Neugeborenen infolge Sauerstoffverarmung und Kohlendioxydüberladung im Blut. Die Atmung während oder unmittelbar nach der Geburt setzt unvollständig ein oder bleibt ganz aus. Die Herztätigkeit kann dabei noch voll funktionieren oder aber auch schon gestört sein. Ohne Hilfestellung führt dieser hypoxämische Zustand in den meisten Fällen zum Tod des Neugeborenen. Die Ursachen für die Asphyxie und die Fruchtwasseraspiration sind uns ja allen hinlänglich bekannt:
• angefangen vom verzögerten bis hin zum verschleppten Geburtsablauf
• frühzeitige Lockerung oder Ablösung der Secundinae
• entzündliche Veränderungen an den Eihäuten Diesen Beitrag weiterlesen »
Reise-/ Fahrkrankheit der Hunde

Schön langsam geht es wieder ...
“Das Verreisen an sich ist ja schön; einzig die Anreise zum Urlaubsziel ist eine Tortur. Kaum bewegt sich das Auto, wird mir schon schlecht. Ich fange ganz furchbar zu speicheln ab und habe ein flaues Gefühl im Magen, spätestens nach der 5 Kurve muss ich erbrechen. Meine Box ist im Kofferraum des Familenkombis und oft merken meine Besitzer erst bei der ersten Pause, wie es bei mir hinten stinkt. Und in diesem Stinkloch muss ich weiterfahren, da am Parkplatz nur schlecht geputzt werden kann. Mir wird dann schon wieder schlecht, wenn ich nur daran denke, dass ich da wieder hinein muss”, meint Stani, der 4-jährige Berner Sennenhund.
Es gibt eine Anzahl homöopathische Arzneien, die in solchen Fällen oft helfen können. Wichtig ist die Differenzierung und individuelle Anpassung der Arznei an das Tier. Im Folgenden werden die Unterschiede einzelner Arzneien beschrieben.
Rind: Harnsteine bei einem Maststier

Ein Glas voller Perlen © 2009 KTraintinger
Vor ein paar Tagen kam ein ca. 400 kg schwerer Maststier zur Schlachtung.
Vorbericht des Landwirtes: “Der Stier frißt seit 2 Tagen schlecht und hat Probleme beim Ausstehen, wenn er dann steht macht er einen Buckel und geht dabei wieder in die Knie, wahrscheinlich hat er sich verletzt oder es ist ihm eine anderer Stier auf den Schwanz gestiegen. Solche Stiere werden auch meist nach der Behandlung durch den Tierarzt nicht besser, deshalb lasse ich ihn lieber gleich schlachten. Bei der Lebenduntersuchung vor der Schlachtung hatte das Tier 39,8°C Fieber und offensichtlich Schmerzen. Nach einem Rückruf beim Landwirt, er wollte keine zusätzlichen Kosten, ließ ich den Stier aus Tierschutzgründen sofort töten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Dr. Karl Traintinger: Akuter Rotlauf im Schweinestall – Krankheitsverlauf (Fotos)/ Therapiebeispiel

Foto: KTraintinger
Sorgenvoll schaut Porky in die Nachbarbox, 3 Mastschweine sind akut an Rotlauf erkrankt. Die kranken Schweine wurden von den anderen 11 Tieren in der Bucht getrennt und in die leere Box daneben gegeben. Insgesamt hat der Landwirt 28 BIO Schweine, die alle nicht Rotlauf geimpft sind. Wie groß ist die Ansteckungsgefahr? Kommt eine Notimpfung? Müssen alle Tiere behandelt werden, geht das homöopathisch? Das war vor einer Woche, mittlerweile geht es den Tieren wieder gut, es gab keinen Ausfall. Eine Woche ist vergangen und der ganze Spuk ist vorbei.
Infos zum Rotlauf und die bebilderte Krankengeschichte mit homöopathischer Therapie finden Sie anschließend!
Milchfieber, Fettmobilisationssyndrom, subklinische Ketose. Der pathophysiologische Hintergrund
Zusammenfassung des Vortrages von Prof. DDr. Reinhold Erben gehalten amSalzburger Homöopathieseminar 2007
Obwohl es immer noch große Lücken im Verständnis der metabolischen Erkran-kungen der Milchkuh in der periparturienten Periode gibt, sind doch in den letzten Jahren einige entscheidende Fortschritte in der Aufklärung der Pathophysiologie dieser Erkrankungen erzielt worden, insbesondere auf dem Gebiet der Pathophysiologie der hypokalzämischen Gebärparese.
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Dr. Christine Nowotzin: Kälberbluten – Horror in Rinderställen (Fotos). Ein möglicher Therapieansatz

Foto: Dr. Christine Nowotzin
Seit etwa 2 Jahren wird in verschiedenen Medien über die Hämorrhagische Diathese, das Kälberbluten berichtet. Betroffen sind vorwiegend junge Kälber, die Tiere beginnen ohne ersichtlichen Grund plötzlich zu bluten und sterben oft daran. Im Blutbild findet man eine Verminderung der Blutplättchen, pathomorphologisch ein extrem zellarmes Knochenmark. Die Ursachen liegen noch im Dunklen, die Therapieerfolge halten sich in bescheidenen Grenzen.
In Bayern sind mittlerweile gut 150 Fälle bekannt, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Prozentuell gibt es sicherlich mehr Todesfälle durch Lungenentzündungen, Durchfalle, etc., nur schaut das “Kälberbluten” weit dramatischer aus.
Die bekannte, klassisch homöopathisch arbeitende Tierärztin Dr. Christine Nowotzin kann das “Kälberbluten” seit geraumer Zeit auch in ihrer Praxis beobachten und hat interessante, meist wirksame Therapiestrategien entwickelt. Hier können Sie nachlesen, welche Arzneien für sie im Zusammenhang mit dem Kälberbluten wichtig sind!
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