Archiv für die Kategorie „Arzneimittellehre“

Dr. Gerhard Kowald: Aspyxie und Fruchtschleimaspiration der neugebornenen Kälber

25. Juli 2009

Unter Asphyxie oder Scheintod verstehen wir einen Erstickungszustand der Neugeborenen infolge Sauerstoffverarmung und Kohlendioxydüberladung im Blut. Die Atmung während oder unmittelbar nach der Geburt setzt unvollständig ein oder bleibt ganz aus. Die Herztätigkeit kann dabei noch voll funktionieren oder aber auch schon gestört sein. Ohne Hilfestellung führt dieser hypoxämische Zustand in den meisten Fällen zum Tod des Neugeborenen. Die Ursachen für die Asphyxie und die Fruchtwasseraspiration sind uns ja allen hinlänglich bekannt:

• angefangen vom verzögerten bis hin zum verschleppten Geburtsablauf
• frühzeitige Lockerung oder Ablösung der Secundinae
• entzündliche Veränderungen an den Eihäuten Diesen Beitrag weiterlesen »

AKADEMIE, Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Reise-/ Fahrkrankheit der Hunde

14. Juli 2009
Schön langsam geht es wieder ...

Schön langsam geht es wieder ...

“Das Verreisen an sich ist ja schön; einzig die Anreise zum Urlaubsziel ist eine Tortur. Kaum bewegt sich das Auto, wird mir schon schlecht. Ich fange ganz furchbar zu speicheln ab und habe ein flaues Gefühl im Magen, spätestens nach der 5 Kurve muss ich erbrechen. Meine Box ist im Kofferraum des Familenkombis und oft merken meine  Besitzer erst bei der ersten Pause, wie es bei mir hinten stinkt. Und in diesem Stinkloch muss ich weiterfahren, da am Parkplatz nur schlecht geputzt werden kann. Mir wird dann schon wieder schlecht, wenn ich nur daran denke, dass ich da wieder hinein muss”, meint Stani, der 4-jährige Berner Sennenhund.

Es gibt eine Anzahl homöopathische Arzneien, die in solchen Fällen oft helfen können. Wichtig ist die Differenzierung und individuelle Anpassung der Arznei an das Tier. Im Folgenden werden die Unterschiede einzelner Arzneien beschrieben.

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AKADEMIE, Allgemein, Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Digitalis

5. Juni 2009
Digitalis purpurea. Foto: KTraintinger

Digitalis purpurea. Foto: KTraintinger

Digitalis purpurea, Roter Fingerhut
Scrophulariaceae (Rachenblütler), Braunwurzgewächs
Synonmyma: Digitalis purpurea L.
Volksnamen: Fingerpiepe, Handschuhkraut, Potschen, Waldglocke, Waldschelle
Beschreibung:
Herstellung der Arznei:
Westliches Europa - frische Blätter einjähriger Pflanzen oder die vor der Blüte gesammelten zweijährigen Pflanzen.
Toxikologie: Sehr stark giftig +++ 
Tödliche Dosis – Hund 5 Gr trockene Blätter, Pferd 25 Gr trockene Blätter, Rind 150-200 Gr trockene Blätter. Klinische Symptome – Erbrechen, blutig-wässriger Durchfall, Atemnot, Benommenheit, starke Verlangsamung des Herzschlages, später laute Herztöne, Herzrhythmusstörungen, Taumeln, Zittern, Krämpfe. Schliesslich Tod durch Herzstillstand.

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Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Belladonna

22. Mai 2009
belladonna01

Foto: KTraintinger

Belladonna – Echte Tollkirsche
Synonyma:
Atropa belladonna L.
Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächs)
Volksname: Gemeine Tollkirsche. Teufelsbeere, Schlafkirsche, Wutbeere, Wolfsauge, Rasewurz, Tollkraut, Schwindelkirsche, Tollbeere, Irrbeere, Saukraut, Schönmädchen, Taumelstrauch

Beschreibung: Die Tollkirsche wächst im mittleren Europa, auf Höhen, in gebirgigen Waldungen, an schattigen Plätzen. Sie blüht im Juni, Juli und August. Die Wurzel ist cylindrisch, ziemlich lang, äßtig, holzig, außen schmutzig gelb, innen weiß. Der Stengel der Tollkirsche ist aufrecht, rund, kräuterartig, etwas haarig, rötlich, zuweilen purpurroth, 3-5 Fuß hoch und meist dreitheilig, die Äste sind zweitheilig.

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Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Echinacea purpurea L.

25. März 2009

echinaceaVolksnamen: Roter Sonnenhut. Purpur-Sonnenhut. Kegelblume, Kleine Sonnenblume, Igelkopf, Amerikanischer Sonnenhut, Igelblume, Kupferblume, Rote Rudbeckia; purple coneflower (engl.), échinacée, rudbeckie poupre (franz.), rudbeckia rossa, echinacea (ital.) Zählt zur Familie der Korbblüter, Asteraceae (Compositae)

Vorkommen: Süd- und Nordamerika; in Europa häufig in Gärten angebaut.

Beschreibung: Mehrjährig; bis 1 m hoch; aufrechte, verzweigte Stängel mit breiten, borstigen Blättern. Große purpurne Blütenköpfe auf einem verhältnismäßig kurzem Stiel.

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Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Chelidonium

23. März 2009
Schöllkraut

Schöllkraut

Chelidonium majus
Synonyma: Chelidonium majus L.
Volksnamen: Schöllkraut, Schwalbenkraut, Warzenkraut, Hexenmilch, Goldkraut, Schlangenkraut(Bulgarien).
Zählt zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae)

Beschreibung: Mehrjährig. Blüht im Mai und Juni. Wächst in ganz Europa bis auf 1500 m Höhe im Umkreis von menschlichen Siedlungen, auf Schuttplätzen, Ödstellen, an Mauern und Hecken. Bis 80 cm hoch. Blütezeit: April – Oktober. Frucht 2-5 cm lang, zweiklappig aufspringend.
Herstellung der Arznei: Frische, im Frühjahr gesammelte unterirdische Teile der Pflanze. Diesen Beitrag weiterlesen »

Arzneimittellehre | Geschrieben von KTraintinger

Calendula

21. März 2009

calendula01Ringelblume, Calendula officinalis L.

Bleschblume, Brügamsblume, Butterblume, Dannblume, Donnblume, Dotterblume, Gölling, Gelken, Gilken, Goldblume, Golden Blume, Goltje, Hunneblöme, Jungelblume, Marigold, Rinderblume, Ringeli, Ringelken, Ringeln, Ringelrose, Sonnenwende, Studentenblume, Totenblume, Weckbröseln. Zählt zur Familie der Korbblütler, Asteraceae (Compositae)

Vorkommen: Wird in Mitteleuropa im Garten gepflanzt und wächst im Mittelmeerraum auf Wiesen, im Brachland, auf Schutthalden, an Wegrändern.

Beschreibung: einjährig; aufrechterbehaarter Stengel, verästelt, saftig; spatelförmige Blätter, behaart, gezähnt. Blüten groß, sonnengelb orange. Blütezeit Juni bis September. Blüten schließen sich bei Dunkelheit.

Volksheilkunde: Salbe bei schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen, Durchblutungsstörungen, Sonnenbrand. Diesen Beitrag weiterlesen »

Arzneimittellehre | Geschrieben von admin
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